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Cape Range – Wandern, Schnorcheln und Relaxen im Nationalpark

Zwischenstopp Exmouth

Am Nachmittag haben wir die wunderschöne Coral Bay verlassen. Wir sitzen in unserem Camper und fahren durch die Steppe weiter Richtung Westen 🏜️. Nach ein paar Stunden erreichen wir den kleinen Ort Exmouth. Bis hierher ist uns auf der Straße fast kein einziges Auto entgegengekommen. Wir haben nur zwei große Trucks gesehen, die Region wirkte wirklich verlassen. Doch dies ändert sich schlagartig, als wir Exmouth erreichen. Der Touristenort wurde erst 1967 gegründet und hat nur 2.200 Einwohner. Der Rest sind Touristen 😉.

Am frühen Abend gegen 18 Uhr beginnt unsere Suche nach einem geeigneten Campingplatz 🚐. Doch wie wir schnell feststellen, ist dies gar nicht so einfach. Es gibt hier zwar sogar drei Campingplätze, doch zwei sind bereits ausgebucht. Wo kommen all die Leute her? Der dritte Campingplatz ist mit über 30 Euro Stellgebühr sehr teuer. Da es nun bereits nach 18 Uhr ist, hat die Rezeption bereits geschlossen und es wird sogar ein Nachtzuschlag von 6 Euro verlangt. Wir finden das wirklich unverschämt und entscheiden uns nun doch nicht in Exmouth zu übernachten 😞.

Wir tanken im Ort nochmal unseren Camper voll, da dies die letzte Tankstelle für die nächsten zwei Tage sein wird. Weiter geht es. Wir nutzen die App „Wikicamps“ um geeignete Campingplätze zu suchen. So finden wir 30 Kilometer außerhalb des Ortes einen Campingplatz, welcher nur 20 Euro kosten soll 🌳. Wir tippen die Adresse in das Navi ein und fahren hin. Auch hier ist natürlich keiner mehr an der Rezeption. Allerdings wird der Check-In hier einfacher geregelt. In Exmouth waren alle Campingplätze mit Zäunen und großen Schranken geschützt. Hier kann man einfach darauf fahren. An der Rezeption hängt ein Zettel. Wir müssen hier nur auf der Campingplatzkarte unseren Stellplatz markieren, das Nummernschild eintragen und in eine verschlossene Box das Geld packen 👍.

Der Campingplatz ist sonst recht leer. Nachdem wir unseren Camper auf einer schönen Grünfläche abgestellt haben, geht’s noch in die Küche des Campingplatzes. Hier bereiten wir uns ein leckeres Abendessen zu und genießen unser Menü mit einen Glas Weißwein 🍷.

Unterwegs im Cape Range Nationalpark

Der Wecker klingelt 8 Uhr. Gut ausgeschlafen bereiten wir uns Frühstück zu und machen den Camper abfahrbereit. Heute geht es in den Cape Range Nationalpark 🏞️. Der Eingang zum Park liegt nur noch 10 Minuten von uns entfernt. Wir haben vorher sehr viel Positives über den Nationalpark gelesen und von anderen Touristen gehört. Er zählt zu einen der Highlights an der Westküste. In dem Park leben viele Emus, Kängurus sowie Skorpione und verschiedene Vögel 🐦. Es gibt auch viele Wanderwege. Das 500km² große Naturschutzgebiet besteht hauptsächlich aus großen Schluchten und vertrockneten Buschland 🏜️.

Aber Cape Range ist auch vor allem wegen seiner traumhaften Unterwasserwelt bekannt 🐟. Diese bildet einen guten Kontrast zu der sonst so vertrockneten Landschaft. Der Nationalpark besitzt über 50km Strand und viele Top Schnorchel- und Tauchspots im Ningaloo Marine Park 🐠.

Erster Stopp: Besucherzentrum. Auf den Weg dorthin sehen wir schon einige Kängurus und Emus am Straßenrand sitzen, welche uns neugierig beobachten. Die Temperatur ist heute bereits auf 42 Grad hochgeklettert. Die Sonne scheint und es ist keine Wolke am blauen Himmel zu sehen.

Als wir am Besucherzentrum parken und aussteigen, werden wir gleich von vielen Fliegen attackiert. Wir kaufen uns jeder ein Fliegennetz für den Kopf. Sonst würden die nächsten Tage mit den Plagegeistern sehr anstrengend werden… Die Dame an der Rezeption gibt uns eine Karte vom Nationalpark und informiert uns über die Wanderwege und Schnorchelgebiete. Den Campingplatz für heute Abend haben wir bereits online gebucht. Dies ist übrigens auch die einzige Möglichkeit einen Stellplatz im Nationalpark zu reservieren. Man kann nicht einfach hinfahren und vor Ort freie Stellplätze prüfen 🚐.

Dann geht’s los. Ausgestattet mit unseren stylischen Fliegennetz auf dem Kopf parken wir den Camper an unseren ersten Stopp, der Mandu Mandu Gorge und steigen aus. Wir werden auch gleich von den Fliegen begrüßt. Das Netz war eine gute Investition 😊.

Und was macht man am besten bei einer solchen hohen Außentemperatur? Genau, wandern gehen.

Der Weg führt quer durch eine hohe Schlucht auf einem ausgetrockneten Flussbette entlang. Nach ein paar Kilometern zweigt dann der Weg ab. Nun geht es auf der trockenen gelben Erde bergauf ☀. Dies ist bei der Hitze ganz schön schweißtreibend. Wir klettern quasi an den steilen Wänden aus der Schlucht heraus. Aber es lohnt sich. Von oben haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Schlucht 📷. Der Weg führt dann durch das vertrocknete Buschland über zahlreiche große Felsen zurück zum Camper. Wir lassen den Motor an und freuen uns über die Abkühlung durch unsere Klimaanlage.

Weiter geht’s. Auf unserem Programm steht noch eine Wanderung. Es geht wieder zu einer Schlucht. Wir fahren mit unserem Camper tiefer in den Nationalpark und parken am letzten Punkt, wo wir mit unserem Fahrzeug hinfahren dürfen. Ab hier können nur noch Allrad Jeeps weiterfahren. Unser Camper würde hier auf den Sandpisten stecken bleiben. Zum Glück wollen wir auch nicht weiter 😉.

Während der Fahrt sehen wir einige Emus und sogar eine Kängurufamilie die Straße vor uns überqueren. Es ist immer wieder faszinierend solche Tiere so nah vor uns zu sehen 🚐.

Jetzt befinden wir uns an der Yardie Creek. Wir steigen wieder aus und die heiße Luft weht uns gleich entgegen. Vor uns befindet sich eine gewaltige Schlucht. Diesmal fließt aber ein großer Fluss zwischen den steilen Wänden hindurch. In der Nähe des Parkplatzes stehen auch ein paar Boote am Flussrand. Anscheinend kann man hier wohl auch eine Bootsfahrt buchen 🛥️. Wir entscheiden uns aber wieder für eine Wanderung. Über große Steine klettern wir nach oben zum Rand der Schlucht. Hier folgen wir für mehrere Kilometer den Flussverlauf. Es gibt keine Absperrungen. Der Weg ist nur durch kleine weiße Steine markiert.  Es ist also gar nicht so einfach den Verlauf zu folgen. Dafür hat man aber hinter jeder Ecke eine neue spektakuläre Aussicht auf die Schlucht und den Fluss 🌴. Wir stoppen oft und verweilen an einigen Plätzen. So kann man am besten die schöne Landschaft genießen 🏞️.

Zurück am Parkplatz gibt es Mittag 🍽️. Wir sind ganz schön hungrig und vor allem durstig. Wir bereiten uns ein paar Sandwichs zu und entscheiden uns, diese aber lieber im Camper zu essen. Hier sind nämlich keine nervigen Fliegen 😉.

Jetzt sind wieder aber genug für heute gewandert. Also ab zum Meer. Wir haben uns für heute Nachmittag die Sandy Bay herausgesucht 🍽️. Und der Name ist Programm.

Wir kommen mit unserem Camper an einen wirklich weißen Sandstrand an. Es ist wie im Paradies. Das Meer fällt sehr flach ab und wir können ewig ins Wasser laufen. Durch das niedrige Wasser funkelt das blaue Meer richtig schön im Sonnenlicht. So lässt es sich aushalten 👙.

Wir breiten eine Decke aus und erholen uns nach den ganzen Wanderungen am Meer. Es weht auch ein stärkerer Wind. So wirkt die hohe Außentemperatur nicht so erdrückend wie in der Schlucht. Auch den Wind- und Kitesurfern gefällt dies sehr. Vor uns sind im Meer zahlreiche Touristen mit ihren Boards und Segeln unterwegs. Sie springen immer wieder mit ihren Kites durch die Luft. Es ist amüsant dabei den Surfern zuzuschauen 🌊.

Nachdem wir uns genug im Meer erfrischt und ausgeruht haben geht es weiter. Der nächste Stopp liegt nur 2 km entfernt.  Dort liegt nämlich unser Campingplatz an der Osprey Bay 🚐. Diese Bucht wurde uns von zahlreichen Touristen zuvor empfohlen und unsere Erwartungen sind hoch. Es ist auch gut, dass wir den Campingplatz rechtzeitig reserviert hatten. Bei der Ankunft erfahren wir nämlich, dass heute alle Stellplätze belegt sind. Der Platz scheint wohl sehr beliebt zu sein. Woran liegt das?

Der Campingplatz liegt direkt am Meer und du kannst von deinem Camper auf das klare Wasser schauen. Im Meer selbst gibt es viele Korallen und Schnorchelmöglichkeiten 🐠. Und auf dem Land soll man viele Tiere beobachten können.

Wir parken also unseren Camper auf einem zugewiesenen Stellplatz in der Nähe des Meeres. Der Platz ist sehr sauber und gut gepflegt. Es gibt sogar ein Toilettenhäuschen. Nur Duschen und Stromanschlüsse sucht man hier im Nationalpark vergeblich. Es gibt nur das salzige Meerwasser. Aber das stört uns nicht 😉.

Nachdem wir den Campingplatz kurz erkundet haben geht es gleich wieder zum Meer 🌊. Die Badehose hatte ich gleich bei der Sandy Bay angelassen. Diesmal packe ich nur noch zusätzlich Schnorchel und Maske ein. Die Schuhe lassen wir gleich am Camper. Dann geht’s über einen kleinen Sandstrand zwischen großen Felsen ins Meer. Hier herrscht diesmal eine etwas stärkere Strömung. Aber schon wenige Sekunden nachdem wir im Wasser sind kommen die ersten Fische an uns vorbei geschwommen 🐟. Plötzlich taucht direkt vor mir eine Schildkröte auf und schaut mich verwundert an 🐢. Ich schau auch ganz ungläubig zurück. Als sie wieder abtaucht, folgen wir ihr eine Weile und entdecken noch weitere Schildkröten. Dann geht’s aber wieder aus dem Wasser raus. Durch die Strömung sind wir etwas abgetrieben und müssen barfuß zurück zum Camper laufen. Und die Steine sind durch die strahlende Sonne extrem heiß ☀.

Den restlichen Tag ruhen wir uns in der Anlage aus und wenige Stunden später geht auch bereits die Sonne direkt im Meer unter 🌅. Wir kochen uns ein paar Nudeln und spazieren dann nochmal in der Dämmerung um den Campingplatz. Dies soll nämlich die beste Zeit sein, um hier Tiere zu beobachten. Angeblich findet man hier die süßen Echnida 😊.  Dies sind kleine stachlige Ameisenigel mit einem lustigen Gesicht und einer spitzen Nase. Doch leider haben wir heute Abend kein Glück bei der Tierbeobachtung. Vielleicht haben wir ja Morgen mehr Glück. So geht es zurück zum Camper. Nach einen so langen Tag sind wir richtig müde und schlafen schnell ein 🌙.

Schnorcheln in der Turquoise Bay und am Oyster Stack

Am nächsten Tag wartet wieder ein volles Programm auf uns. So wird es auf unserer Weltreise nie langweilig 😉. Wir stehen deshalb auch zeitig auf und verlassen bereits 7.30 Uhr nach unserem Frühstück den Campingplatz. Ihr fragt euch sicherlich: Warum so zeitig?

Laut Internet ist die Turquoise Bay einer der Schnorchelhighlights des Nationalparks 🐠. Jedoch kann man nicht die ganze Zeit dort ins Meer laufen. Es gibt Gezeitenkalender und nur in bestimmten Zeitfenstern ist der Zutritt erlaubt. Beispielsweise ist das Wasser bei Ebbe zu flach zum Schnorcheln. Die Korallen ragen über die Wasseroberfläche und wir könnten schlecht darüber schwimmen 🏊.

Heute ist der ideale Wasserstand am frühen Morgen. Dieser kann übrigens jeden Tag anders sein, auch zur gleicher Uhrzeit weichen die Ebbezeiten ab. So erreichen wir bereits 8 Uhr die Bucht. Hier wird man vor dem Schnorcheln auf großen Tafeln vor der gefährlichen Strömung gewarnt. Es wird also ein Strömungsschnorchelgang werden. Wir müssen rechts eine Weile am Strand nach links laufen. Dann soll es ins Wasser gehen und wir lassen uns zurücktreiben. Bei einem großen roten Schild müssen wir das Meer verlassen, da sonst die Strömung einen auf das weite große Meer hinaustreibt. Also los geht’s 🐬.

Das Wasser ist am Morgen recht frisch und die Strömung wirklich stark. Wir schwimmen etwas weiter raus zu den Korallen und lassen und dann treiben. Gegen die Strömung haben wir keine Chance. Aber während wir so vor uns her treiben, können wir die vielen kleine Fische beobachten 🐟. Doch dann werden wir immer schneller und schwimmen doch lieber wieder Richtung Küste. Die Gefahr ist doch zu groß, dass wir auf das Meer treiben und das rote Schild bei der aktuellen Geschwindigkeit verpassen.

Die Turquoise Bay besteht übrigens aus zwei Stränden. So geht es gleich im Anschluss zu dem zweiten Strand. Dort gibt es zum Glück keine starke Strömung – aber auch leider weniger Fische. Dafür ist der Strand sehr schön und wir ruhen uns eine Weile aus Am frühen Morgen ist es auch noch nicht so extrem heiß ☀. Es sind erst um die 28 Grad. Also sehr angenehm. Ich nutze die Zeit und fliege auch kurz eine Runde mit der Drohne über die Bucht 🏖️.

Doch dann geht’s auch schon wieder weiter. Nächster Stopp: Oyster Stack. Laut dem Touristeninformationszentrum soll auch hier ein super Schnorchelspot sein 🐠. Von der Turquoise Bay waren wir ehrlich gesagt etwas von der Unterwasserwelt enttäuscht. Mal schauen, was jetzt auf uns zu kommt. Immerhin sind wir ja extra zeitig dafür aufgestanden. Auch hier gibt es am Tag nur wenige Stunden, wo überhaupt Schnorcheln möglich ist 🌊.

Der Oyster Stack ist kein Strandabschnitt. Hier führt ein kleiner Weg zu vielen Felsen. Von dort muss man direkt ins Wasser springen. Es piekst also etwas an den Füßen. Auf den Felsen sehen wir schon einige Touristen sitzen. In der Turquoise Bay waren wir fast alleine. Und nach dem Schnorcheln wissen wir auch warum. Denn im Wasser gibt es wirklich richtig viele bunte Fische 🐠. Es ist schön, dem Treiben unter Wasser zuzuschauen. Es gibt sogar richtige Fischschwärme. So sind wir auch über eine Stunde im Meer. Dann wird es uns doch etwas frisch und wir setzen uns zum Sonnen auf die Steine. Es ist echt ein schöner Fleck hier. Der Oyster Stack war für uns der beste Schnorchelspot im Nationalpark 👍.

Nun ist es bereits Mittag. Die Ebbe setzt langsam ein. Also Zeit die Bucht wieder zu verlassen. Jetzt geht es langsam wieder Stück für Stück zum Ausgang des Nationalparks 🏜️. Dabei begegnen uns wieder ein paar Kängurus am Straßenrand. Nach dem wir den Ausgang erreicht haben, haben wir vor allem einen Wunsch: Eine Dusche finden. Das Salzwasser klebt nun doch langsam am Körper und wir haben heute noch mehr vor.

Wir stoppen also an einen Campingplatz nach dem Ausgang des Nationalparks. Es ist 13 Uhr. Vergeblich suche ich Angestellte des Campingplatzes. Ein Schild weißt darauf hin, dass zwischen 12-14 Uhr keiner erreichbar ist. Übrigens nach 16 Uhr auch nicht mehr. Ach ja, diese Arbeitszeiten hätte ich früher auch gern in Deutschland gehabt 😉.

Während der Personalsuche habe ich aber bereits die Duschen entdeckt. Abgeschlossen sind sie auch nicht. Also nutzen wir die Gelegenheit. Wir parken direkt vor der Sanitäranlage. Nach einer wohltuenden Dusche sind aber immer noch keine Angestellten aufgetaucht. So war die Erfrischung kostenlos 👍. Im Anschluss geht es noch Tanken und zurück in den kleinen Ort Exmouth.

Hier wollten wir noch etwas einkaufen gehen. Aber wir schauen auf den Kalender. Es ist Sonntag. In großen Städten hat in Australien auch am Wochenende alles geöffnet – nicht aber in dem kleinen Exmouth 😉.

Davor ist aber eine schöne Parkanlage mit einem angrenzenden Schwimmbad 🌳. Ein idealer Platz für unseren späten Mittagssnack. Wir suchen uns eine Parkbank und bereiten uns leckere Sandwichs zu.

Doch dann erleben wir eine wirkliche Überraschung. Direkt neben uns läuft plötzlich eine ganze Emufamilie an uns vorbei. Uns trennen wirklich nur 1-2 Meter. Wir scheinen sie nicht zu stören. So nah wirken sie echt groß. Wir dachten immer Emus leben in der Natur.  Dies sind wohl echte Stadttiere 😋.

Nach genug Fotos und unseren Mittagsessen geht es wieder zurück zum Camper. Dann verlassen wir Exmouth. An der Straße sehen wir dann wirklich noch Schild, die uns vor Emus warnen, welche die Straße überqueren konnten. Schon lustig. Hier scheinen wohl öfters mal welche vorbei zu kommen.

Vor uns liegt mal wieder eine lange Fahrt. Wie immer in Westaustralien. Ganze fünf Stunden sind wir unterwegs 🚐. Am Abend erreichen wir Carnevan. Dort waren wir ja bereits. Es ist auch bereits recht spät. So suchen wir uns einen günstigen Campingplatz und übernachten im Ort. Den nächsten Morgen nutzen wir zum Einkauf. Wir sind ja in einer etwas größeren Stadt. So gibt es hier auch einen Supermarkt. Unser Camper ist wieder mit leckeren Essen und Wein aufgefüllt. Dann kann es ja weiter gehen. Wir ruhen uns noch etwas im Park aus und nach dem Mittagessen brechen wir bereits wieder auf. Erneut fahren wir wieder über 400 Kilometer. Wieder sind es 5h im Camper 🕑. Wieder sehen wir nur vertrocknete Büsche und Steppe. Nur ab und zu befindet sich eine Tankstelle am Straßenrand.

Wir sehen auch noch zwei Emus wieder am Highway entlanglaufen. Am Abend gegen 20 Uhr stoppen wir an einem kleinen Fluss. Leider ist noch kein größerer Ort in Reichweite. Aber an diesem Fluss befindet sich ein kostenloser Stellplatz für Camper. Hier schlagen wir also unser Nachtlager auf 🌙.

Hier gibt es auch wieder einige Fliegen. Zusätzlich müssen wir unser Abendessen gut festhalten. Der Wind ist nämlich stärker geworden. Dies habe ich bereits bei der Autofahrt gemerkt. Unser Camper hat ganz schon gewackelt. Anscheinend zieht ein Gewitter auf. In der Ferne blitzt es sogar 🌩️. So geht es schnell wieder in den Camper. Wir machen den Camper fertig für die Nacht, dann geht es nochmal kurz raus. Es gibt nämlich ein kostenloses Toilettenhäuschen und Waschbecken. Hier mache ich Bekanntschaft mit einer großen Spinne. Sie seilt sich nämlich genau vor mir ab, während ich auf dem stillen Ort sitze und schaut mich an 😋. Da hier ja in Australien alles giftig sein soll, beeile ich mich lieber und laufe schnell zum sicheren Camper zurück.  Dann geht es ins Bett. Denn Morgen wartet wieder ein volles Programm auf uns. Darauf freuen wir uns nämlich nach den zwei langen Fahrten schon sehr.

Alle unsere Bilder findet ihr in voller Auflösung auf FlickR. Viel Spaß beim Anschauen 😊.

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