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Australien: Townsville & Magnetic Island ∙ Zu Besuch bei den Koalas

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Willkommen in Townsville

Wir sitzen wieder im Camper 🚐. Ausgeschlafen verlassen wir unseren kostenlosen Campingplatz und fahren die restlichen 20 km nach Townsville. Hier werden wir ein paar Tage bleiben. Der erste Ort auf unserem Roadtrip, wo wir mehr als eine Nacht eingeplant haben 😉.

Laut Statistik hat die Küstenstadt über 320 Tage Sonnenschein. Sie liegt direkt vor dem Great Barrier Reef und ist mit seiner Strandpromenade und idealen Lage für Ausflüge in die Umgebung ein beliebter Urlaubsort.

Bevor es aber in die Stadt geht, machen wir mit dem Camper einen Stopp in der Werkstatt. Uns ist aufgefallen, dass wir einen sehr hohen Spritverbrauch haben und die hintere Gardine zur Verdunklung durch fehlende Druckknöpfe nicht benutzt werden kann. Die Werkstatt findet heraus, dass ein Knopf im Fahrzeug versehentlich aktiviert ist, was zu dem hohen Spritverbrauch führt. Das Jucy Team hatte uns genau diesen Knopf bei der Einweisung extra erklärt. Wir sollen ihn immer aktivieren. Da lagen sie wohl falsch 😋. Gut, dass ich noch nachweisen konnte, dass Jucy uns den Knopf falsch erklärt hatte. So haben wir immerhin zwei Tage der Miete zurückerstattet bekommen. Die Befestigung der Abdeckung an der Rückseite konnte die Werkstatt sowie zwei weitere Shops, zu denen uns Jucy hinschickte nicht reparieren. Da haben wir nur Zeit verloren. Ärgerlich. Aber immerhin hat uns Jucy dann gesagt, wir sollen Klebeband kaufen und es jede Nacht fixieren. Auch eine Möglichkeit der Reparatur. Also gesagt, getan. Klebeband gekauft und fertig ist unsere Reparatur 👍.

Nun geht es aber endlich in die Stadt. Wir fahren direkt zur wunderschönen Uferpromenade, welche den kreativen Namen „The Strand“ erhalten hat. Dort befindet sich der Rock Pool. Leider wird er heute gereinigt und das Wasser ist aus der Lagune ausgelassen. So können wir nur an einer kleinen Stelle im Meer baden gehen, wo dies auch wegen der Quellengefahr erlaubt ist. Heute ist es so heiß, dass wir auch direkt ins Meer springen und uns abkühlen 🏖️.

Direkt an der Promenade gibt es zahlreiche Picknickplätze und Grills. So können wir hier gleich unser Mittag zubereiten und essen 🍽️. Dann geht es noch für die nächsten Tage im Supermarkt einkaufen bevor wir zum Castle Hill fahren. Dies ist ein großer Granitfels direkt neben dem kleinen Stadtzentrum. Eine steile Straße führt hinauf. Unser Camper hat dabei ganz schön zu kämpfen. Doch mit langsamen Tempo erreichen wir den Gipfel. Von oben hat man auf die Stadt sowie den Hafen und die umliegenden Inseln einen hervorragenden Ausblick. Dank blauen und klaren Himmel können wir sogar Magnetic Island entdecken 🔭. Dann geht es zurück zum Campingplatz wo wir bei einem leckeren Eis die Route und Touren für die nächsten Tage planen.

Zu Besuch bei den Koalas auf Magnetic Island

Unser heutiges Ausflugsziel ist Magnetic Island.  1770 segelte Kapitän Cook auf seiner ersten australischen Entdeckerreise hier vorbei und gab der Insel seinen heutigen Namen 🏝️.

Die Insel liegt im Great Barrier Reef National Park und besitzt menschenleere Strände sowie Korallenriffe und ist vor allem für seine Tierwelt bekannt. Neben den Wallabies leben hier auch die süßen Koalas.

Früher gab es in ganz Australien sehr viele Koalas. Aber durch die Zerstörung des Lebensraums der Tiere durch die Menschen wurden es immer weniger. Als dies auch die Australier bemerkten, haben sie als Sicherheitsmaßnahme einige Koalas auf die verschiedenen Inseln von Australien angesiedelt. Dort sollten sie einen besseren Schutz finden und erhalten. Heute kommen Koalas nur noch in Teilen der Ost- und Südküste von Australien vor. Aber besonders auf Magnetic Island hat die Ansiedlung hervorragend geklappt. Hier haben sich die Koalas besonders schnell vermehrt. Aktuell leben über 800 Koalas auf der großen Insel 🐨. Ein Grund mehr die Insel zu besuchen.

Es gibt zwei Fähren, welche von Townsville auf die Insel fahren. Wir haben uns für die günstigere Fantasea Fähre entschieden. Hier können wir auch kostenlos unseren Camper auf deren Parkplatz abstellen⛴️.

Gleich früh am Morgen geht es los. Jedenfalls für uns „früh“ 😉. 9 Uhr legt die Fähre ab. Auf dem Schiff lernen wir noch eine deutsche Gruppe aus Thüringen kennen. Die Zeit vergeht schnell und gegen 10 Uhr sind wir bereits auf der Insel. Von dort nehmen wir den Bus, welcher übrigens recht selten fährt, zu unserem ersten Stopp:  die alten Fortanlagen aus der Militärgeschichte von Australien.

Hinauf zu den alten Forts führt ein Weg quer durch einen riesigen Eukalyptuswald. Hier soll man die besten Chancen haben, Koalas in freier Wildbahn zu beobachten. Koalabären gehören übrigens nicht zur Gattung „Bär“ wie der Name vermuten lässt. Sie sind Beuteltier und ernähren sich ausschließlich von Eukalyptus 🌳. Jedoch muss der Magen eines Koalas sich erst einmal an diese Pflanze gewöhnen. Normalerweise ist Eukalyptus giftig und bitter. So sind Koalas die einzigen Tiere, welche diese Blätter essen und haben keine weiteren natürlichen Feinde. Damit sich ein neugeborener Koala an seine neue Leibspeise gewöhnt, wird er zuerst mit dem Kot seiner Mutter eingeschmiert. Zur Säuberung leckt sich der kleine Koala ab und nimmt so erste kleine Bestandteile der Pflanze auf. Nach und nach gewöhnt sich der Körper daran und der Koala kann selbstständig die Eukalyptuspflanze essen.

Wir spazieren den langen Weg zu den Forts bei über 30 Grad entlang. Franzi ist noch mit Krücken unterwegs. Aber mittlerweile genauso schnell wie ich 😊. Es liegen noch viele Kilometer und einige Steigungen vor uns. Doch bereits nach einer halben Stunde stoppen wir. Direkt am Wegrand hängt in den Bäumen ein putziger Koala. Er ist sehr fotogen und schläft auch nicht. Er schaut uns von dem Baum am Wegrand mit seinen niedlichen Augen an. Wir hätten nicht gedacht, so schnell und so nah den ersten Koala zusehen. Normalerweise schlafen Koalas 20 Stunden am Tag. So haben wir das Glück ihn in einen der anderen 4 Stunden anzutreffen 🐨.

Koalas brauchen auch nur einen Lebensraum von etwa 4 Kilometer. Aber oftmals bewegen Sie sich tagelang nicht und hängen immer auf den gleichen Baum herum. Meistens brauchen Koalas eine Woche bis sie zum nächsten Baum klettern. So haben einige Touristen, welche den Weg vor uns gewandert sind, mittels Stöcken, Pfeile auf den Weg gelegt 👍. So ist es leichter die Koalas in den Bäumen zu finden. Und genauso haben wir unseren zweiten Koala gefunden.

Ein Pfeil markierte die Richtung. Von dort haben wir den Hauptweg verlassen und bereits 10 Meter vom Weg entfernt einen weiteren kleinen dicken Koala entdeckt. Dieser war aber eher in Schlaflaune. Aber auch schlafende Koalas sehen putzig aus .

Weiter ging es den Weg zu den Forts entlang. Auf den nächsten Kilometern haben wir noch drei weitere Koalas gesichtet. Einer ist sogar vor uns gerade den Baum hochgeklettert. Andere haben wieder direkt in unsere Kamera geschaut. Manche Koalas sind halt ganz schön neugierig, andere eher faul.

Wir hätten heute nicht gedacht, dass wir so viele freilebende Koalas hier antreffen und sie auch aus nächster Nähe beobachten können. Es lohnt sich also wirklich Magnetic Island zu besuchen 🏝️.

Nach zwei Stunden und einen etwas steileren Aufstieg am Ende erreichen wir dann die alten Fortanlagen. Wir klettern die Leitern hoch. Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Insel und die traumhaften Buchten mit ihren Stränden 🕶️. Dann geht es nach einer kleinen Stärkung wieder den Weg zurück. Wir haben uns natürlich die Stellen der Koala Sichtungen gemerkt und die flauschigen Tiere nochmals besucht. Auch einen neuen Koala haben wir auf den Rückweg entdeckt 👍.

An der Hauptstraße wieder angekommen, beginnen wir gleich mit dem nächsten Weg. Über die Radical Bay Road erreichen wir nach 30 weiteren Minuten die Arthur Bay.  Hier ruhen wir uns zunächst von der anstrengenden Wanderung aus und springen dann ins kühle Meer und schwimmen eine Runde am Strand entlang 👙. Neben uns sind nur noch wenige weitere Touristen am Sandstrand. Es ist hier also wirklich fast menschenleer. Nachdem wir wieder getrocknet sind geht es bereits weiter. Eigentlich wollten wir noch zur Balding und Radical Bay. Doch der Weg dort hin ist lang und geht immer wieder bergauf und ab 🏖️. An der benachbarten Florence Bay soll man auch gut am Riff schnorcheln können. Wir haben aber leider nur einen Tag auf der Insel geplant und laufen zurück den steilen Berg hinauf zur Bushaltestelle. Es lohnt sich also definitiv hier eine Nacht auf der Insel zu verbringen.

An der Bushaltestelle merken wir, dass die Busse wirklich selten fahren 🚍. Gut das wir kein Tagesticket gekauft haben. Der nächste Bus in irgendeine Richtung kommt erst in 90 Minuten. Wir versuchen also anders wegzukommen.

Franzi stellt sich mit ihren Krücken an den Straßenrand und wir versuchen ein Auto anzuhalten. Und bereits nach wenigen Minuten halten zwei junge Mädels an und nehmen uns mit zum nächsten Stopp auf der Insel. Wir sind positiv überrascht, wie schnell wir hier doch weggekommen sind 👍.

Wir kommen an der Geoffrey Bay am späten Nachmittag an. Hier leben am Ende der Seitenstraße auf den großen Felsen die Rockwallabies. Wir holen uns im Supermarkt noch etwas Futter für die kleinen Kängurus und laufen die Straße hinunter.

Als wir ankommen, sehen wir nur ein paar Touristen, aber leider kein einziges Känguru. Doch nach etwas Warten und Geduld tauchen drei kleine Wallabies auf und springen über die Felsen 😊. Sie sind sehr scheu. Wir und auch andere Touristen legen etwas Essen z.B. eine Möhre auf einen Stein. Das Wallaby springt dann schnell hin, greift die Möhre und isst sie in sicherer Entfernung. Doch nach und nach kommen die kleinen Tiere näher. Auch mit späterer Uhrzeit werden es mehr Wallabies hier an den Felsen. So sehen wir auch ein Wallaby mit einem kleinen Baby im Beutel vor uns rumspringen. Andere kleine Kängurus kommen nun sogar auch auf die Straße, um das Futter der Touristen entgegen zu nehmen. Doch aus der Hand füttern lässt sich keines. Alle hüpfen schnell einige Meter zurück. Es sind eben wilde Tiere und keine an Menschen gewöhnten Kängurus aus den Tierparks.

Die Sonne geht langsam unter ☀. Unser Zeichen, zurück zur Fähre zu fahren. Das nächste Boot geht bereits in 30 Minuten. Wir denken uns bereits jetzt, dass es ganz schön knapp wird. Aber die nächste Fähre kommt erst 3h Stunden später am Abend. So probieren wir unser Glück. Ein Bus kommt natürlich an der Hauptstraße nicht 🚍. Wir haben nach unserem ersten Bus heute den ganzen Tag keinen weiteren auf den Straßen gesehen. Die Busse sind hier seltener als Koalas und Kängurus .

Wir versuchen es wieder per Anhalter. Doch diesmal hält keiner an. Wir probieren es weiter. Jetzt sind es nur noch 15 Minuten bis zur Abfahrt. Doch dann hält endlich ein Auto an 🙋‍♂️. Wir freuen uns riesig. Ein Ehepaar hatte uns an der Straße bereits vor 10 Minuten gesehen, aber ihr Auto war voll. Sie haben ihren Sohn abgesetzt und sind extra nochmal zurückgefahren, um zu schauen ob wir hier noch stehen. So freundliche Menschen haben wir bisher auf unseren Roadtrip noch nicht getroffen. Wir steigen schnell ein und beide bringen uns pünktlich zur Fähre. 5 Minuten vor Abfahrt kommen wir am Hafen an und bedanken uns. Dann geht’s schnell aufs Boot, was auch kurz danach ablegt ⛴️. Was für eine Fahrt. Wir hätten nicht mehr damit gerechnet, die Fähre zu bekommen. Gut, dass es hier so viele hilfsbereite und nette Menschen auf der Insel gibt. Auf der Fähre treffen wir dann durch Zufall wieder die deutsche Familie aus Thüringen wieder 😉. Dann geht’s zurück nach Townsville und mit dem Camper zurück auf den Campingplatz. Was für ein Tag. Heute haben wir so viele freilebende Koalas und Wallabies gesehen, einsame Strände entdeckt und traumhafte Aussichten genossen. Bei einem kühlen Bier und Abendessen lassen wir dann den restlichen Tag ausklingen 🍺.

Die Tiere im Billabong Sanctuary

Am nächsten Tag geht in den Billabong Wildpark bei Townsville. Es ist ein kleiner familiengeführter Park. Wir kommen bereits früh, kurz nachdem der Wildpark geöffnet wurde, an. Es ist nicht viel los. Mit uns sind vielleicht noch 4-5 weitere Familien und Paare am frühen Morgen da 🌴. Wir sind überrascht, wie leer es am hier ist. Im Park selbst gibt es verschiedene Tiershows und Fütterungszeiten. Los ging es mit den Kängurus. Sie leben hier nicht in einen Käfig. Das Futter wurde einfach auf den Hauptplatz gelegt. Nun müssen wir warten. Ein wenig später kommen zwei Kängurus aus dem Gedicht gehoppelt und lassen sich sogar von uns füttern. Sie sind wohl schon sehr stark an Touristen gewöhnt. Aber so sehen wir auch mal ein Känguru, welches nicht gleich davon hüpft☀. Im Anschluss bekommen wir eine Erklärung über die Cassowarys. Nach drei erfolglosen Versuchen, sie in freier Wildbahn zu sehen, schaffen wir es nun im Wildpark, wenn auch hinter einem Gitter. Wir dürfen ihnen auch ein paar Trauben geben. Dabei muss man etwas aufpassen, dass sie nicht gleich den ganzen Finger mit ihrem großen Schnabel schnappen wollen 😉. Die Tiere sind größer als wir dachten und können sich auch laut artikulieren. Wir sind von Ihnen sehr beeindruckt. Nur schade, dass wir sie nicht bereits vorher in der Natur finden konnten.

Dann ist Zeit für die kleinen gefräßigen Schildkröten. Kaum packt ein Volunteer den Fisch aus, strömen plötzlich Scharen von kleinen Schildkröten aus den Wasser auf uns zu. Es werden immer mehr 🐢. Auch hier gibt es kein Käfig. Sie sind nun bereits auf den ganzen Weg verteilt und anscheinend sehr hungrig. Sie versuchen mit aller Kraft einen den Fisch aus der Hand zu reißen. Wir dürfen sie selbst füttern. Sie kämpfen richtig um die kleinen Fische und sehen irgendwie etwas gruslig aus 🐟.

Dann wird es Zeit für die Wombats. Na, schonmal von diesem Tier gehört? Sie sehen so putzig aus 😉. Bisher haben wir sie hier in den Gehegen auf den Rücken liegend angetroffen. Dabei haben sie alle Gliedmaßen von sich gestreckt und wirken sehr faul. Aber ihnen ist nur heiß, denn normalerweise leben sie deshalb tagsüber unter der Erde 🌳. Wombats wiegen ca. 25 kg und sehen aus wie ein Teddybär 🐻. Dabei werden sie oft unterschätzt. Dingos gehören zu den natürlichen Feinden der Wombats. Wird beispielsweise ein Wombat von einem Dingo gejagt, flüchtet er in einen Unterschlupf und streckt seinen Po nach außen. Im Hintern hat der Wombat eine harte Platte. So können die Dingos daran vergeblich kratzen und beißen 🐕. Gibt der Dingo dann immer noch nicht auf, machen sich die Wombats flach, sodass der Dingo in den Unterschlupf kriechen kann. Dann richten sie sich ruckartig schnell auf, um den Kopf des Dingos zu zerschmettern.

Nach der informativen Erklärung im Wildpark dürfen wir dann ein Wombat streicheln und Fotos mit ihm machen 😊. Sie gehören auf alle Fälle zu unseren Lieblingstieren in Australien. Leider sind sie sehr schwer in der freien Natur anzutreffen. Umso mehr freuen wir uns sie hier aus nächster Nähe betrachten zu können.

Danach sind die Koalas dran 🐨. Es folgt wieder eine Informationsveranstaltung. Aber ich habe euch bereits auf Magnetic Island viel über die Koalas erzählt. Auch hier sind sie sehr faul und dösen bzw. schlafen zum Großteil. Koalas haben ein sehr kleines Gehirn und sind Einzelgänger. Sie merken sich keine komplexen sozialen Gefüge wie Familie oder Rudel. Sie ernähren sich ausschließlich von Eukalyptus. Diese Blätter spenden den Koalas aber sehr wenig Energie. Daher benötigen sie so viel Schlaf 😊.

Auch hier darf man nach den Erklärungen Fotos machen und den Koala kurz streicheln. Franzi bekommt auch ein süßes Bild, wo sie den Koala auf den Arm hält ❤️.

Nach den Veranstaltungen spazieren wir ein wenig durch den Park. Überall befinden sich ganz viele Enten und folgen dir, wenn du gerade etwas zu Essen in der Hand hast. Es sind wirklich viele 🦆! In einen ruhigen Moment essen wir unser Sandwich und genehmigen uns ein leckeres Eis 🍦.

Dann kommen wir zu den Krokodilen und Schlangen. Hier im Park kann man die drei giftigsten Schlangen der Welt betrachten. Aber wir sind nicht so die Schlangenfreunde 😊. Wir sind eher glücklich, dass wir noch keine während unserer Rundreise angetroffen haben und hoffen, dass es auch weiterhin so bleibt.

Bei den Krokodilen ist auch gerade Fütterungszeit 🐊. Anders als man denkt, brauchen diese Reptilien kaum Nahrung und können sogar bis zu ein Jahr ohne Essen auskommen. Diese Information hat uns überrascht. Sie sehen immer so gefräßig aus 😊. Während der Fütterung springen sie aus dem Wasser. Hier im Park leben sehr große Krokodile. Sie sind über 8 Meter lang. Wow.

Weiter geht es dann noch zu den Bilby. Auf Deutsch nennt er sich Kaninchennasenbeutler. Da ist der australische Name einprägsamer. Auch dieses Tier kannten wir vorher nicht. Sie sind nachtaktiv und können hier in einen speziellen unterirdischen Tunnel betrachtet werden. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Hase und Känguru. Schon lustig diese Bilbys 😉.

Dann wird es langsam Zeit den Park wieder zu verlassen 🌳. Wir haben fast den ganzen Tag bis nachmittags hier verbracht und uns hat es sehr gut gefallen. Nach den ganzen tierischen Erlebnissen geht es wieder mit dem grünen Camper auf den Highway. Heute liegt noch ein ganzes Stück Strecke vor uns. Wir sind wieder 4h unterwegs und kommen gegen 19 Uhr an unserem nächsten Reiseziel an, wovon wir euch bald ausführlich berichten werden 🚐.

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